Archiv der Kategorie: Neues aus der Werkstatt

Abend am See

Abend am See, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, (c) 2020 Rainer Bergmann M.A.

Gerade jetzt zieht es mich immer wieder zur Landschaft – gemäss meinem Profil „Mich interessiert der Mensch in seinem umgebenden Raum“.  Es geht mir hier nicht um eine romantisch verklärte Darstellung einer wunderschönen Landschaft  im Nordfjord/Norwegen. Ich verstehe dieses Bild eher als Appell an uns Alle, diese Schönheit zu bewahren. Denn, in ganz Skandinavien bis hinunter nach Norddeutschland steigt der Wasserstand, wenn die Gletscher um den Nordpol noch stärker schmelzen. 
Natürlich ist es naiv und schlichtweg falsch die derzeitige „Coronakrise“ mit der Klimaveränderung in Verbindung zu bringen. Dennoch frage ich mich, was passieren muss, bis weite Teile unserer Gesellschaft sich um den Klimaschutz so konsequent wie um den eigenen Schutz und den Schutz von Anderen vor der Infizierung mit SARScov 2 kümmern. 
Ich habe keine Antwort darauf. 

Gemeinsam Versunken

Nachdem ich gestern über der Vorzeichnung meinen ersten Farbentwurf gelegt habe, geht es heute an die Details. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich die einzelnen Flächen anlegen werde. Das entscheide ich spontan im Entstehungsprozess.
Inhaltlich geht es mir um die Aura dieser beiden Mitmenschen, die jeweils in sich oder in das Buch „versunken“ sind. So auch der Titel: „Gemeinsam versunken“.

Gemeinsam versunken, Öl auf Leinwand – Im Entstehungsprozess, 100 x100 cm (c) 2020 Rainer Bergmann M.A.

Social Distancing

Social Distancing, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm (c) 2020 Rainer Bergmann M.A.

„Social Distancing“ das Gebot der Stunde zum Schutz von uns Allen. Abstand halten und Beziehungen er-halten ist nicht nur eine Notwendigkeit, um uns vor körperlichen und seelischen Erkrankungen zu schützen, sondern auch eine Kunst, Beziehungen tatsächlich auf ihren Bestand zu überprüfen und nicht innerlich zu vereinsamen.

Wir brauchen Abstand zueinander und brauchen Beziehungen, die uns in diesen Tagen tragen.

Der Zweifel

Der Zweifel ist ein alltäglicher Begleiter von uns Menschen, mal mehr, mal weniger, er zwingt uns zum Be-Denken (Ursprung der Wortbedeutung) und er hindert uns in unseren kreativen, spielerischen und spontanen Impulsen. Zwischen diesen beiden Polen, hilft die Achtsamkeit, das in sich Hineinhören und die Vergewisserung mit anderen Menschen, das „Richtige“ zu tun oder zu lassen.

Gerade in der aktuellen Krise der Pandemie belastet viele Menschen der Gedanke, wie es jetzt nun weitergeht, wie lange die Einschränkungen dauern und wie wir alle wieder zurück zur Normalität finden. Aus meiner Beratungspraxis mit Menschen in Krisensituationen kenne ich ein Wirkprinzip, das mit dem Satz „Der Weg entsteht beim Gehen“ am besten zu beschreiben ist. In dem nachfolgenden Bild habe ich versucht, das auszudrücken:

Wegbild 2020
Der Weg entsteht beim Gehen, Acryl auf Leinwand, 40×120 cm, (c) 2020 Rainer Bergmann M.A.

Ungewissheit und Zweifel lassen sich wirksam nutzen, wenn wir Ihnen handelnd begegnen, nicht überschwänglich, sondern Schritt für Schritt: „Der Weg entsteht beim Gehen“.

In heiligen Hallen

In heiligen Hallen, Acryl auf Leinwand, 100×100 cm, (c) 2019 Rainer Bergmann M.A.

Dieses Bild gibt ein Gefühl der Hochachtung und Ehrfurcht wieder, das ich in historischen Gebäude habe, sei es in der altehrwürdigen Universität in Barcelona (Motiv) oder vor kurzem in den Arkaden von Bologna. Allerdings sind meine Gedanken nicht bei den reichen Schnöseln, die diese Gebäude finanziert haben, sondern bei denen, die diese herrliche Architektur geplant und erbaut haben.