An den Öffnungstagen 06. und 27. Oktober male ich in den Räumen der Amtshausgalerie in Freudenberg am Main.

Meine neuesten Werke frisch aus der Werkstatt.
An den Öffnungstagen 06. und 27. Oktober male ich in den Räumen der Amtshausgalerie in Freudenberg am Main.

Seit gestern Abend ist die Ausstellung „Augenblicke. Gemälde und Figuren aus Ton von Rainer Bergmann und Christiane Weber“ eröffnet und wird rege angenommen. Über 60 Gäste kamen zur Ausstellung, darunter Kunstinteressierte und Fachpublikum.
Sie kann noch bis zum 27. Oktober jeweils sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr besichtigt werden.

Vor 2 Jahren habe ich einen Holzschnitt entworfen mit dem Titel „Yusuf denkt nach“. Diese von mir erfundene Kunstfigur Yusuf erinnert an Mevlut, den Protagonisten aus dem Buch „Die Fremdheit in mir“ von Orhan Pamuk. Er erzählt von einem von einem Strassenverkäufer in Istanbul, den die Zeit eingeholt hat.
Heute greife ich wieder das Thema auf und bereite ein Bild mit dem gleichen Motiv vor. Am Sonntag 15.09.2019 zeige ich in der Ausstellung „Augenblicke…..“ , wie ich ein Gemälde entwickele und welche „Erzählsprache“ ich in diesem Fall verwende.

Vom 15.-18. August 2019 fand in Zürich die Swissart Expo statt. Drei meiner Bilder waren auf dem Walk of Art in Zürich zu sehen.

Die Bilder und die Skulpturen für die nächste Ausstellung vom 15. September bis zum 27. Oktober in Freudenberg am Main mit dem Titel „Augenblicke. Malerei und Figuren aus Ton“ sind an ihrem Platz. Es wird eine spannende Ausstellung, die Figuren aus Ton korrespondieren mit den Figuren in den Gemälden.
Die Vernissage ist am kommenden Samstag, 14. September um 19:30 Uhr, Amtshausgalerie Freudenberg am Main.

Für die Ausstellung „Augenblicke. Malerei und Figuren in Ton“ von Christiane Weber und mir laufen die letzten Vorbereitungen. Am Samstag werden die Bilder gehängt und mit den Tonfiguren von Christiane Weber abgestimmt. Gestern und heute habe ich noch letzte Ausbesserungen vorgenommen und die Bilder verpackt.

An diesem Bild male ich schon ein paar Jahre, immer wieder mit langen Warte- und Trocknungszeiten. Immer wieder reizen mich die Details. Ich will mit Form und Farbe eine bestimmte Aussage treffen und bin an dieser Stelle sehr genau.
Der Betrachter des Bildes nimmt unweigerlich die Position eines Beobachters ein, der am Strassenrand sitzt und dem „Treiben“ zuschaut. Daher sind bewusst die Figuren auf der linken Seite etwas in die Länge gezogen, eben aus der Strassenrandperspektive.

Dieses mit dem Titel „Every Day for Future“ ist schrittweise entstanden: Zunächst habe ich die Grundfläche mit Marmormehl, Spachtelmasse, Tusche, Pigmente und Sand bearbeitet, bis der Hintergrund sich immer mehr wie in Schichten darstellte. Eigentlich hatte ich nicht vor, eine Landschaft zu malen. Doch die Assoziation liegt nahe. Danach lange Trocknungs- und Bedenkzeit.
Zur Zeit beschäftigt mich sehr die Diskussion um die Zukunft unseres Planeten und die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Immer mehr wird leider durch viele Katastrophen klar, dass es so, wie es ist, nicht mehr weiter gehen kann. Damit kommt der zweite Teil des Bildes in´s Spiel.


Dieses Bild steht schon seit Tagen auf meiner Staffelei . Mal sehen, wohin mich die beiden Wanderer in der Mitte des Bildes führen.
