Ich beame mich gerade rund um Midnattssol gerne auf die Lofoten. Ich sitze noch um 0:30 auf der Veranda und lese ein Buch. Nächstes Jahr wird der Traum Wirklichkeit.

Meine neuesten Werke frisch aus der Werkstatt.
Mit diesem Bild verbinde ich eine wunderschöne Geschichte, an die ich mich gerne erinnere: Ich gehe nach dem Einkaufen noch ein wenig durch den Ort Nordfjordeid in Norwegen. Es ist wie fast immer zu dieser Jahreszeit bewölkt. Ich gehe an einem kleinen Cafe vorbei, drehe mich um und sehe einen Mann mit Regenschirm und seine Partnerin vor dem Cafe sitzen. Ich sage zu meiner Frau: „Das ist aber ein Angsthase, seine Frau ist mutiger“. In diesem Moment spüre ich auch schon die ersten Tropfen. Naja, was das wohl bedeuten sollte? 🙂

Dieses Bild ist ein Teil der Serie „Land schaffen“, die sich mit dem bedrohten Lebensraum durch den Menschen selbst beschäftigt.

This picture is part of the series „Creating Land“, which deals with the endangered habitat by humans themselves.
Ich arbeite derzeit an dem Ausstellungskonzept „Begegnungen 2020“, das ich hoffentlich noch in diesem Jahr im Künstlerbund Simplicius Hanau vorstellen darf. Der Titel lautet: Begegnungen 2020. Malerische Positionen im Jahr 2020.
Warum 2020? Ich glaube dieses Jahr war ein Wendepunkt in unserer Begegnungs- und Beziehungskultur. Es hat uns alle an die Grenze unserer Reflexe und Routinen im Umgang miteinander gebracht. Zu den Gemälden verfasse ich gerade Texte, die sich mit der Begegnungskultur unter Pandemiebedingungen befassen.

Encounters 2020
I am currently working on the exhibition concept „Encounters 2020“, which I will hopefully be able to present to the Simplicius Hanau artist association this year. The title is: Encounters 2020. Picturesque positions in 2020.
Why 2020? I think this year was a turning point in our culture of encounters and relationships. It has pushed us all to the limit of our reflexes and routines in dealing with one another. I am currently writing texts for the paintings that deal with the culture of encounter under pandemic conditions.
ich nehme an einer ersten virtuellen Ausstellung in meinem neuen Kunstverein „Kunst Stuttgart International e.V.“ teil. Neue Zeiten brauchen neue Formate. Mir ist schon klar, dass die virtuelle Präsentation der Bilder nicht ein Live-Erlebnis ersetzt, dennoch ist es zur Pandemie-Lähmung eine kreative Alternative.
Folgen Sie einfach dem Link, dann können Sie sich in der Ausstellung mit der Maus bewegen:

Ich bin für den Palm Art Award 2021 nominiert. Der Palm Art Award ist ein international begehrter Kunstpreis, der seit 2002 an herausragende Künstler vergeben wird, zu dem man sich bewerben kann.
Die Nominierung allein ist schon eine Auszeichnung, da sie nach strengen Regeln durch eine Jury erfolgt. Mein Teilnehmerprofil hier: https://www.palm-art-award.com/

Dieses Bild hat wie so viele meiner Bilder eine Geschichte: Nach einem Besuch in Weimar und im dortigen Bauhaus-Museum habe ich mich intensiver mit der Geschichte und den Zeugnissen des Bauhauses auseinandergesetzt. Phasziniert bin ich heute noch von der spannenden Balance zwischen der „Kunst für den Gebrauch“, der Klarheit der Formen und dem Reichtum der Kreativität in der Musik und Darstellung.

Ein Beispiel von vielen aus dieser Zeit ist das „Triadische Ballett“ , das im Rahmen der „Bauhausbühne“, für die Oskar Schlemmer verantwortlich war, gemeinsam mit Albert Burger und Elsa Hötzel entwickelt und 1922 in Stuttgart uraufgeführt wurde. Das Triadische Balett ist gekennzeichnet von einfachen und klaren geometischen Formen, wie sie Oskar Schlemmer in seinen Bildern verwendet. Dabei bedient er sich der Trias als Grundform, angelehnt an die griechische Mythologie oder christliche Theologie.
Mein Bild „Tanz der Triaden“ hat nicht viel vom ursprünglichen Konzept des „Triadischen Balletts“ – außer, dass mich die Grundform der Drei schon immer sehr interessiert hat: Körper-Geist-Seele oder Mensch – Raum – Zeit, ….
Drei meiner Werke wurden für den Palm Art Award 2021 nominiert.
Der Palm Art Award ist ein international renommierter und begehrter Kunstpreis, der seit 2002 an herausragende Künstler unterschiedlicher Genres vergeben wird. Die Nominierung selbst ist schon eine Auszeichnung, da an die Auswahl der Kunstwerke schon hohe Maßstäbe angelegt werden.
