Dieses Wortspiel fällt mir bei diesem Bild ein.

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Meine neuesten Werke frisch aus der Werkstatt.
Zahltag, 2018

Der erste Entwurf zu diesem Bild stammt von 1985. Lange stand es in der Ecke, mal war es mir zu trivial, dann wieder technisch nicht fertig. Jetzt habe ich es mir noch einmal vorgenommen und den Malprozess damit endgültig abgeschlossen.
Dieses Bild erinnert mich an das Gefühl, das ich habe, wenn ich an Jemandem vorbeigehe, der um Unterstützung bittet oder bettelt. Das ist ein sch…. ambivalentes Gefühl. Ich helfe gerne, habe dies sogar zu meinem Beruf gemacht. Und ich habe auch in über 40 Jahren sozialer Tätigkeit ein Gespür dafür entwickelt, wo Hilfe die Hilflosigkeit nur unterstützt, aber nicht beseitigt. So gesehen ist die Ambivalenz für mich ein Indikator für das Anliegen nachhaltige, dauerhafte und stabilisierende Lösungen zu finden.
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Pole Position
Recreation
Recreation – Pause machen – Kraft tanken
Zur Zeit entwickele ich einen kleinen Katalog zu meinen Wegbildern mit eigenen Texten. Vielleicht denken Sie schon an ein kleines Geschenk für „Menschen unterwegs“? Sie erhalten den Katalog ab Oktober 2018 bei mir
Small talk in Madrid
Dieses Motiv hat mich schon immer berührt. Es war am placa Major, der Hauptplatz und historisch sehr bedeutsame Treffpunkt der Madrilenen, damals wie heute. Gleich neben dem Hutladen geht eine kleine Seitenstraße in das anliegende Viertel zwischen dem placa Puerta del sol und dem placa major. Hier traf ich die beiden Damen, ich weiß nicht, was sie sich zu erzählen hatten, auf jeden Fall war es interessant, zwei Menschen zu sehen, die sich in dem Trubel dieser Großstadt Zeit füreinander nehmen. Das finde ich gut.!
Stadtszene Barcelona
Als Landei phasziniert mich und erschreckt mich gleichzeitig das Treiben in den Grossstädten. Menschen hetzen von einem an den anderen Punkt, rast – los. „Geschwindigkeit“ ist immer wieder ein Thema, das in meinen Bildern auftaucht.

live is live
Diese beiden Typen habe ich im März 2001 in Riga / Lettland in der Nähe vom Freiheitsdenkmal gesehen. Das Denkmal ist ein wichtiges nationales Symbol für dieses stolze Volk, das sogar die sowietische Besatzung überlebt hat. Am Fuße der Statuen patrollieren zu jeder vollen Stunde Soldaten im Stechschritt. Ich habe den Klang immer noch im Ohr. So war es eine Wohltat 200 m weiter, die Musik dieser beiden zumindest äußerlich durchgeknallten Opas zu hören. Welch ein Kontrast.

Atelier im Freien
rbergmann auf Instagram
Seit ein paar Tagen bin ich auch auf Instagram mit einer Auswahl meiner Bilder zu sehen: Bitte liken, abonnieren und kommentieren!
Frauenbilder
Das Motiv zu dieser Arbeit entstand während einer Reise nach Riga im Jahr 2004 in den berühmten Markthallen von Riga.

Während eine ältere Dame, schwerbeladen und langsamen Schrittes, die Hallen verlässt, läuft sie an einer jüngeren und scheinbar unbeteiligten Frau vorbei.
Dieser Ausschnitt prägte sich in mir ein, ich erstellte einige Skizzen, die ich dann Jahre danach in einem Gemälde umsetzte. Was mich an dieser Situation und an diesem Bild immer noch beschäftigt, ist die Spannung, die entsteht, wenn sich Menschen unterschiedlicher Biographien und Lebenssituationen begegnen. Ich habe nicht die Absicht zu belehren oder auf soziale Missstände hinzuweisen, sondern ich möchte Situationen festhalten, um den beteiligten Menschen zumindest für mich damit ein Stück ihrer Würde zu geben. Rainer Bergmann M.A.
(Text aus der Ausstellung zur Kulturnacht 2018 „Europa er-leben“)







